7 Tipps für ein schlüssiges PR-Konzept

Jeder PR-Maßnahme liegt auch ein Konzept zugrunde. Die meisten Unternehmer, die eine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung bekannt wollen, stellen sich zu Beginn die Frage: „Wie schaffe ich es, sie in der Öffentlichkeit zu positionieren und zu etablieren?“ Einfach loslegen und wild Pressemeldungen an einen Verteiler verschicken oder eigene soziale Kanäle aufsetzen und bespielen, ist nicht zielführend. Aber wie kann ich nun effektiv Maßnahmen umsetzen und dabei auch tatsächlich die Zielgruppe/n erreichen, die zu mir und meinem Produkt passt?

1. Ausgangssituation

Der Aufbau eines Konzepts für deine PR-Maßnahmen ist ganz einfach. Ich werde ihn in den folgenden 7 Punkten zusammenfassen. Damit hast du das ultimative Gerüst für dein Konzept! Zunächst einmal beschreibst du die Ausgangssituation. Hierbei solltest du auch eine Ist- sowie eine SWOT-Analyse durchführen, um dich vom Wettbewerb abgrenzen zu können. Wo stehst du und was macht deine Marke/dein Produkt aus? Welche Gefahren, welche Stärken, Schwächen und welche Möglichkeiten birgt es? Diese Fragen solltest du beantworten, bevor es zu Schritt 2 geht.

2. Zielgruppen

Welche Stakeholder möchtest du erreichen? Händler, Endverbraucher, Frauen, Männer, Kinder welchen Alters, mit welchen Interessen und Lebensgewohnheiten. Hierzu erstellst du so genannte Personas. Dabei geht es darum, sich seine Zielgruppe so konkret wie möglich vorzustellen. „Hans Wurst, 20 Jahre, Berufseinsteiger und technikaffin“, könnte eine einfache Beschreibung deiner Personas lauten. Ein Tool hierfür mit allen wichtigen Elementen findest du hier. Probier‘ es einmal aus!

3. Ziele

Unter „Ziele“ fasse ich strategische und operative Ziele, die ich schließlich durch die so genannten KPIs (Key Performance Indicators oder auch „Leistungskennzahlen“) konkretisiere.  Grundsätzlich muss ich mir die Frage stellen: Was will ich erreichen? Will ich nun den Traffic auf meiner Website steigern, die Interaktion in meinen sozialen Kanälen erhöhen oder meine Mitarbeiter als Multiplikatoren gewinnen?

4. Kanäle

Welche Kanäle kann ich identifizieren, wo erreiche ich meine zuvor definierte Zielgruppe? So muss ich fachhandelsspezifische Kanäle (z.B. Fachmagazine, PoS, Newsletter etc.) identifizieren, wenn es um den Vertriebsaufbau geht und der Handel mein Produkt noch nicht kennt. Soll der Umsatz gesteigert und die Marke in der Kernzielgruppe, z.B. Mädchen zwischen 16 und 21 etabliert werden, erstelle ich wohl eher einen Instagram-Kanal und identifiziere relevante Influencer.

5. Maßnahmen

In Sachen Maßnahmen kommt es auf zuvor definierte Ziele und Zielgruppen an. Das kann eine klassische Pressemeldung zum Launch der Marke XY sein, die ich an einen zielgruppengerechten Medienverteiler sende. Wir können aber auch exklusive Interviews lancieren, Medienkooperationen abwickeln oder auf Influencer Relations setzen – hier hat sich bisher immer ein individueller Mix aus verschiedenen Maßnahmen und Content-Formaten bewährt.

6. Timing

Die Maßnahmen solltest du immer planen, BEVOR dein Produkt in den Markt eingeführt wird. Möchtest du vorab wissen, wie deine Zielgruppe darauf reagiert? Dann setze eine WoM-Kampagne zum Launch um und hol‘ dir Feedback direkt von deinen Stakeholdern, um daraus zu lernen. Setze dir einen Zeitrahmen, beispielsweise von 3 Monaten, in dem du deine Maßnahmen strategisch und effektiv zur Markteinführung und danach umsetzt. Die Vorbereitungen sollten 6 Monate im Voraus beginnen! Dann liegst du gut in der Zeit!

7. Budget

Wieviel Budget steht zur Verfügung? Was kosten mich die definierten Maßnahmen, brauche ich noch Media- und Blogger-Budget? Diese Fragen solltest du vorab unbedingt durchgehen und die Kosten so genau wie möglich aufschlüsseln, um den Gesamtinvest kalkulieren zu können.

Viel Erfolg!

Von | 2017-09-28T15:48:07+00:00 8. September 2017|Blog|0 Kommentare