Erste Schritte Richtung Praxis: Meine ersten Wochen bei blattertPR

180614_Nina VorstellungWissenschaften, Theorien und empirische Studien können wirklich spannend sein. Ganz besonders dann, wenn sie zu einem Fachbereich gehören, für den man sich sowieso interessiert und begeistern kann. Trotzdem geht es wohl jedem Studenten und jeder Studentin so, dass man sich in manchen Vorlesungen und Seminaren die Frage stellt: Theorien und Hypothesen sind ja schön und gut, aber wie sieht das alles in der Praxis aus?

Aus dem Hörsaal in die Agentur

Genau so ging es auch mir. Nach sechs Semestern Publizistikstudium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wollte ich unbedingt noch den Master im Bereich „Unternehmenskommunikation“ dran hängen, hatte aber gleichzeitig  genug davon, die PR-Welt nur durch Bücher und Studien kennenzulernen. Da kam die ausgeschriebene Werkstudentenstelle bei blattertPR genau richtig! Ich habe mich riesig gefreut, als Miriam mich nach meinem Probearbeitstag angerufen hat, um mir zu sagen, dass ich Anfang Mai als Werkstudentin in ihrer Agentur anfangen kann.

Über einen Monat liegt mein erster Tag bei blattertPR jetzt zurück, und seitdem habe ich eine ganze Menge über den Alltag in einer PR-Agentur dazugelernt. Zwar hatte ich bereits während des Bachelorstudiums ein Praktikum in einer Agentur in Stuttgart absolviert und dort schon erste Eindrücke sammeln können. Allerdings hat man in vier Wochen natürlich nicht die Möglichkeit, alle Bereiche kennenzulernen und wirklich an einem Projekt mitzuarbeiten.

Meine ersten Aufgaben und Erfahrungen

Wenn man dagegen über einen längeren Zeitraum Teil einer PR-Agentur ist, sieht das ganz anders aus. Schon beim Probearbeiten konnte ich die Kunden kennenlernen, Clippings sammeln, Tesprodukte versenden und Posts für die Social Media-Redaktionspläne der Kunden Monchhichi und SMART Toys and Games texten. Über Langeweile konnte ich mich auch während meines gesamten ersten Monats  bei blattertPR wirklich nicht beklagen.

Während ich mich bei so manchen Praktika oft nach der Mittagspause gefragt habe, wie ich die Zeit bis Feierabend noch füllen soll, ist es jetzt tatsächlich so, dass in den acht Stunden oft gar nicht alle anstehenden Aufgaben erledigt werden können. Dass es deshalb notwendig ist, Prioritäten zu setzen und sich selbst und seinen Arbeitstag gut zu strukturieren und zu organisieren, habe ich schnell gelernt. Die Einarbeitung durch das tolle Team hat mir dabei sehr geholfen. Nach einem Monat in der Agentur habe ich jetzt das Gefühl, schon einen ganz guten Durchblick im Agenturalltag zu haben und viele Aufgaben selbstständig erledigen zu können.

Was mir bei blattertPR bisher besonders gut gefällt, ist die Abwechslung, die jeder Tag in der Agentur mit sich bringt. Da die Clippings für alle Kunden bei mir zusammenlaufen, bekomme ich einen guten Überblick über die Berichterstattung und welche Produkte bei der Presse besonders gut ankommen. Meiner Kreativität kann ich insbesondere bei der Redaktionsplanung für die Facebookseiten von Monchhichi und SMART freien Lauf lassen. Hier habe ich bisher nicht nur die Posts getextet, sondern konnte auch Inhalte wie kleine Videos und GIFs  selbst gestalten. Total spannend finde ich es auch, Gewinnspiele für die Produkte der Kunden auf deren entsprechenden Facebookseiten einzustellen und die Interaktion auf der Seite zu beobachten, die daraus entsteht. Auch der anschließende Versand der Produkte an die glücklichen Gewinner gehört zu meinen Aufgaben, sodass ich mich beim Verpacken immer mit den Empfängern freuen kann 🙂

Mein erstes Fazit

Mein erstes Fazit nach einem Monat bei blattertPR: Ich komme jede Woche wieder gerne in die Agentur, weil die vielfältige Arbeit in dem total sympathischen Team einfach Spaß macht und die Zeit wie im Flug vergeht. Ein Arbeitstag in der Agentur ist nicht nur immer eine willkommene Abwechslung vom Unialltag, sondern neben den vielen Theorien und Studien auch ein spannender Einblick in die Praxis der PR-Welt und eröffnet mir deshalb nochmal eine ganz neue Perspektive auf die Öffentlichkeitsarbeit und alle dahinterliegenden Strukturen. Ganz besonders gut gefällt mir, dass ich schon jetzt nicht nur administrative, sondern auch kreative Aufgaben übernehmen und mich so auch selbst aktiv einbringen kann.

In diesem Sinne: Ich bin gespannt, was mich hier in Zukunft noch alles erwartet, und freue mich auf die kommenden Monate und die Herausforderungen, die sie mit sich bringen! 🙂

Von | 2018-06-14T16:55:11+00:00 14. Juni 2018|Blog|0 Kommentare