1. Du studierst ja derzeit den Master „Kommunikation“, Schwerpunkt „Unternehmenskommunikation“. Weißt du schon, in welche Richtung es für dich nach dem Studium gehen soll?

NinaGroß

Ich werde in ungefähr einem Jahr den Masterstudiengang abschließen und bin gespannt, wie es danach weitergehen wird. Noch bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, ob ich mich für Agentur oder Unternehmen entscheide.  

Das Agenturleben habe ich in den letzten 8 Monaten bei blattertPR kennengelernt und dadurch einen guten Einblick in den Arbeitsalltag bekommen. Der Reiz liegt hier vor allem in der Vielfältigkeit der Aufgaben und der Möglichkeit, mehrere unterschiedliche Kunden betreuen zu können. Dadurch ist man quasi dazu gezwungen, oft die Perspektive zu wechseln und über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. So entwickelt man sich in kurzer Zeit schnell weiter und kann seine Fähigkeiten ausbauen.

Mit der Öffentlichkeitsarbeit in Unternehmen hatte ich in der Praxis bisher noch nicht allzu viele Berührungspunkte. Aber auch dieses Arbeitsfeld stelle ich mir attraktiv vor. Ich glaube, hier hat man die Möglichkeit, sich ausgiebig mit Kommunikationsthemen auseinanderzusetzen. Was ich mir auch sehr spannend vorstelle,  sind Pressestellen öffentlicher Institutionen, wie zum Beispiel von Städten, Gemeinden oder politischen Einrichtungen. Deshalb freue ich mich schon darauf, in diesem Bereich durch mein bevorstehendes Praktikum bei der deutschen Botschaft in Pretoria/Südafrika erste Erfahrungen zu sammeln. Welche Richtung ich letztendlich einschlagen werde ist noch offen.

2. Was findest du speziell an der Spielwarenbranche so spannend?

Die Spielwarenbranche macht auf mich einen sehr familiären Eindruck.  Die meisten Erwachsenen verbinden mit Spielwaren ein Stück Kindheit. Deswegen macht es einfach Spaß, die Social Media Kanäle unserer Kunden zu betreuen. Es ist immer wieder schön zu sehen,  wie viele erwachsene Fans es beispielsweise bei Monchhichi gibt, die sich über unsere Posts rund um die kuscheligen Weggefährten freuen. Oft sind auch eingefleischte Sammler dabei, die seit ihrer Kindheit Monchhichis sammeln und wie ihren Augapfel hüten. Einige geben ihre Leidenschaft und Begeisterung auch an ihre eigenen Kinder weiter. Es gibt wenige Menschen, die Spielwaren gegenüber ablehnend eingestellt sind. Es gibt ja eine unglaubliche Vielzahl an Spielzeug heutzutage, und da ist es für uns eine der größten Herausforderungen, die Alleinstellungsmerkmale unserer Kunden zu identifizieren und letztendlich zu kommunizieren. Das ist für mich eine der spannendsten Aufgaben.

3. Womit hast du in deiner Kindheit eigentlich am liebsten gespielt?

Da gab es, je nach Alter, ganz unterschiedliche Dinge. Als ich noch sehr klein war und gerade erst laufen konnte, hatte ich eine bunte Nachziehente aus Holz, die überall mit hin musste. Die habe ich geliebt und besitze sie auch heute noch :-). Als ich drei Jahre alt war, habe ich von meinem Opa meine erste Puppe, Lisa, bekommen – mit Puppenwagen und Babywiege. Für einige Zeit war sie meine ständige Begleiterin. Ich hatte sogar einen eigenen Fahrradsitz für sie, sodass sie bei Radtouren auf dem Gepäckträger mitfahren konnte. Einige Jahre später waren meine dreieinhalb Jahre jüngere Schwester und ich im Playmobil-Fieber. Unser Vater zimmerte uns ein eigenes Haus für unser Playmobil-Equipment. Das war etwas ganz Besonderes und bleibt mir bis heute in Erinnerung, weil wir uns damit stundenlang beschäftigen konnten.