Leo testet: KAPLA – für kleine und große Baumeister

Leo ist sehr ausdauernd beim Spielen. Das zeigt sich vor allem, wenn er abends zum „Entspannen“ mit KAPLA Flugzeuge, Türme und Verteidigungsanlagen baut. Das zumindest sieht er in seinen Konstruktionen, wenn ich ihn danach frage. Bei komplexeren Gebilden, hilft der Papa. Der kann dabei nämlich nach der Arbeit genauso gut abschalten wie Leo selbst ;-).

Endlose Möglichkeiten für kreatives Bauen

Zum dritten Geburtstag bekam Leo einen KAPLA Holzbaukasten mit 280 Steinen inklusive Buch geschenkt. Seitdem ist KAPLA fester Bestandteil seines Spielzeugrepertoires. Nachdem Leo sich fürs Bett fertig gemacht hat (das macht er neuerdings tatsächlich selbst), setzt er sich in sein Zimmer, und fängt an zu bauen. Das geht natürlich erst, wenn Jonas im Bett liegt, denn der liebt es, Bauwerke direkt wieder zu zerstören – ganz zum Leidwesen seines großen Bruders. Das Schöne an KAPLA ist: Schon Kinder ab 3 Jahren können ihrer Fantasie mit den Holzplättchen freien Lauf lassen. KAPLA fördert die Geschicklichkeit, den Gleichgewichtssinn und die Konzentration. Das zumindest behauptet der Hersteller und das kann ich unterstreichen. Wenn Leo erst einmal angefangen hat, etwas zu bauen, will er es auch zu Ende bringen. Anschließend ist er ganz stolz auf das, was er geschaffen hat. Für die komplizierteren Gebilde ist allerdings Papa zuständig.

KAPLA-Bücher für große und kleine Bauwerke

Papa wagt sich nämlich an Konstruktionen aus den KAPLA-Büchern: von Brücken, über Pyramiden und Häusern bis hin zu Flugzeugen und Tieren. Es gibt fast nichts, was er nicht schon gebaut hat. Mittlerweile besitzt Leo (oder vielmehr Papa) drei verschiedene Bücher, aus denen er abends immer ein neues Gebilde konstruiert. Leo schaut dann ganz gespannt zu oder entwirft sein eigenes Kunstwerk. Ich selbst habe leider nicht die Geduld dafür ;-). Allerdings hat Leo noch jemanden gefunden, den er mit seiner neuen Leidenschaft begeistern kann –Onkel Metti. Wenn er aus Frankfurt zu Besuch ist, wird oft stundenlang gebaut. Dann hat Jonas selbstverständlich „Zimmerverbot“. Er hat leider mit seinen fast 13 Monaten noch kein Gespür für die Arbeit, die in solchen Bauwerken steckt.

Erbauen und zerstören

Das Schönste am Bauen ist trotzdem, das fertige Konstrukt anschließend wieder zu zerstören. Papa und Leo haben die Abmachung, dass ein Gebilde mindestens einen Tag stehen muss, bevor es wieder dem Erdboden gleich gemacht wird. Dieses „Recht“ hat allerdings nur der Architekt selbst, noch nicht jüngere Familienmitglieder ;-). Aber bevor das passiert, schießen die beiden noch ein Erinnerungsfoto von dem jeweiligen Gebilde. Das ist das Ritual. Und wenn Leo noch nicht müde genug ist, baut er noch ein wenig für sich selbst weiter.

Mehr über KAPLA unter www.kapla.com.

Von | 2017-09-14T18:32:08+00:00 28. August 2017|Blog|0 Kommentare